Auf Safari im Chobe National Park:

Der Chobe National Park ist mit Abstand der wohl bekannteste National Park in Botswana und eine der wichtigsten Destinationen Afrikas, wenn es um die Beobachtung von Tieren in freier Wildbahn geht. Das Areal des Chobe National Parks ist bekannt für seine riesigen Elefanten Herden.  Eine offizielle Elefantenzählung in 2009 ergab das im Park etwa 120.000 Tiere zu Hause sind.

Der Chobe beheimatet auch viele Raubtierarten und bietet großartige Möglichkeiten Löwen, Leoparden, Wildhunde und Hyänen in freier Wildbahn zu beobachten. Außer dem Nashorn sind alle Vertreter der Big Five d.h. Elefanten, Löwen, Leopard und der Wasserbüffel im Park anzutreffen.

Neugierige Wasserbüffel

Ein Park – vier Regionen

Der Chobe ist mit rund 11.000 Quadratkilometern in etwa viermal so groß wie Luxemburg und teilt sich in vier Tierbeobachtungsbereiche auf: Savuti im Südwesten, Linyanti im Nordwesten, die Chobe Riverfront im Norden und Nogaatsa im Nordosten. Wir besuchen den Bereich um Savuti der für seine gute Löwen-Sichtung bekannt sein soll. Außerdem die Chobe Riverfront mit seinen grünen Wiesen und tausenden Tieren. Ausgangsorte für eine Safari in den Chobe sind Maun oder Kasane je nachdem welche Reiseroute genau geplant ist.

Am Mababe Gate, dem Gate von Maun bzw., vom Moremi Game Reserve kommend zum Chobe National Park, treffen wir auch Sam und Hanelore wieder und entscheiden uns zusammen weiter zu fahren. Der Weg durch die Savuti Region ist lang, aber auf dem Weg sehen wir natürlich viele Tiere, besonders die vielen Elefanten (übrigens Sabrinas Lieblingstiere) sind eindrucksvoll.

Nach Stunden, kurz vor dem Erreichen des Savuti Rest Camps (Die Savuti Region hat nur das eine Camp) entdecken wir, besser gesagt Sam und Hanelore, wir die „Experten in Tierbeobachtung“ sind einfach vorbeigefahren, einen weiteren Leoparden der sich auf dem Felsvorsprung des „Leopard Rock“ sonnt.

Der „Leopard Rock“

Savuti Rest Camp

Im Camp angekommen, haben wir diesmal keinen Platz nebeneinander. Da unser Platz allerdings überdimensional groß ist, laden wir Sam und Hanelore ein, bei uns zu stehen. Wir verbringen einen netten Abend zusammen und der sich angekündigte Sturm ist ein Glück vorbeigezogen. Die Nacht im Savuti ist sehr ruhig und wird nicht von wilden Tieren gestört.

Der Waschblock im Savuti allerdings gleicht einer Festung, denn Elefanten haben in der Vergangenheit mehrfach den Wassertank geplündert. Da Elefanten ein sehr gutes Gedächtnis haben, was das Wiederfinden von Wasserquellen angeht, musste dieser Schutzwall um die Waschräume errichtet werden.

Elefanten-Schutzwall um den Waschblock im Savuti Camp

Der König der Tiere

Am nächsten Morgen verabschieden wir uns von Sam und Hanelore, die noch eine weitere Nacht im Savuti Rest Camp bleiben. Wir verbringen den Vormittag noch in der Savuti- Region und entdecken auf unserer Safari ein Löwenpärchen das direkt an unserem Auto vorbei läuft uns sich einen schattigen Platz direkt neben der Straße sucht- Beeindruckend!

Löwen direkt neben unserem Auto

Nach unserem Erlebnis am Vormittag starten wir unsere Weiterfahrt in den nächsten Teil des Chobe Nationalparks, der Chobe Riverfront. Beim Nächten mal werden wir aber noch einen weiteren Tag in der Savuti Region einplanen. Wir hatten hier einfach etwas zu wenig Zeit.

Von der Savuti Region an die Chobe Riverfront

Die Strecke zur Chobe Riverfront ist eine abenteuerliche Reise, Kilometer weit durch den Tiefsand. Wir fahren Straßen, die keine Straßen sind. Wer schon mal stundenlang durch so einen Tiefsand gefahren ist wird wissen, wie sich das anfühlt. So kommen einem wenige Kilometer vor wie Hunderte. Patrick beherrscht das Fahren im Sand mit unserem Fahrzeug mittlerweile super, sonst wären wir sicherlich mehrfach stecken geblieben.

Neuer Post gleicher National-Park, nur ein anderer Teil (Chobe River Front) – HIER geht es zur Chobe River Front

Endlose Straßen….

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