Unser Fazit nach 4 Wochen China Rundreise

Wir sind ohne große Erwartungen nach China gereist und waren eher etwas skeptisch, weil wir so viel gehört haben von dem kontrollierten Staat und seinen Eigenheiten. Und ja, der kommunistische Staat war irgendwie immer präsent, aber je weiter wir ab von der Großstadt kamen, desto geringer wurde das Gefühl das Big Brother einem stehts über die Schulter schaut. Hinzu kommt das wir als Touristen durchweg eine ehrliche Gastfreundschaft erfahren durften.

Der Löwe als Symbol der Macht des Kaisers

China hat einiges zu bieten

Das riesige und atemberaubende Land, die sehr freundlichen Menschen und die vielfältige Küche haben uns begeistert.

Insbesondere landschaftlich hat China einiges zu bieten, es ist so vielfältig und wunderschön. Aber auch historisch gibt es unglaublich viel zu entdecken und bewundern. Wir waren beeindruckt, wie viele erstaunliche Bauwerke und Naturschauspiele wir in so kurzer Zeit gesehen haben und dabei haben wir nur ein kleiner Ausschnitt von China besucht.

Chinesische Mauer
Avatar Moutains im Wulingyuan Nationalpark
Verbotene Stadt in Beijing

Alle Einheimischen mit denen wir in Kontakt kamen, waren sehr hilfsbereit und überaus freundlich. Auch wenn häufig die Sprachbarriere unüberwindbar war, so konnten wir uns meist mit Händen und Füssen verständigen. Anstrengend sind nur chinesische Reisegruppen, die einige Plätze regelrecht belagern und das ziemlich lautstark 😉 und ja auch diese gibt es in China.

Viele Chinesen wollten Selfies mit uns

Die chinesische Küche bietet eine endlose Vielfalt. Mit Sicherheit gibt es Dinge die würden wir nach dem Ersten probieren kein zweites Mal essen, andere Dinge haben wir gar nicht erst angerührt, wer möchte schon gerne Salamander essen? Aber viele Gerichte sind sehr lecker, einige haben wir lieben gelernt. Dumplings mit eingelegtem Rettich zum Frühstück oder Milktea gehören dazu. Warum Hühnchenfleisch allerdings immer mit den zerhackten Knochen serviert wird bleibt uns ein Rätsel.

China hat so viel mehr zu bieten als billige Plastikwaren, Made in China. Wir hätten unsere ganzen 6,5 Monate hier verbringen können.

Tanzende Frauengruppen im People Park in Chengdu

Außerdem waren wir erstaunt über die Sauberkeit in den Städten, kaum Müll oder Dreck auf den Straßen zu finden und das obwohl hier so viele Menschen leben.

Andere Länder andere Sitten

Lautes Schmatzen beim Essen, ständiges auf den Fußboden spucken, Fingernägel knipsen im Bus, lautstarke Konversationen ohne Rücksicht auf Andere, nervige Spielgeräusche vom Smartphones in voller Lautstärke und einige andere Eigenarten die wir häufig beobachten konnten, sind weit entfernt von unserer westlichen Vorstellung von rücksichtsvollem Umgang untereinander.

Gegessen wird gefühlt eigentlich alles, was das Tier so hergibt. Auch wenn einiges nicht ganz dem europäischen Geschmack entspricht und für uns nicht genießbar erscheint, so war das Essen oft ein Highlight.

Nudeln in Sesamsauce

Vielleicht ist gerade dieser extreme Kontrast zur westlichen Kultur  etwas, was uns fasziniert hat. Nicht nur wir wurden ständig überall angestarrt, auch wir haben das ein oder andere Mal gestarrt. Denn genauso „anders“ wie uns alles erscheint, so „anders“ wirken wir auf die Chinesen. Es liegt eben immer im Auge des Betrachters.

Für uns ist auf jeden Fall nicht ausgeschlossen, dass es uns nochmal nach China verschlagen wird. Denn es steht noch so einiges auf unserer Liste, was wir entdecken wollen.

Beijing, Xian und die nahe gelegene Terracotta-Armee, Chengdu und seine Pandas und die einzigartige Gegend um Zhangjiajie haben wir bereits bereist und in unseren Blog festgehalten.

Nun geht es aber von China nach Vietnam.

 

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