Japans höchster Berg- Mt. Fuji – Einer der schönsten Tage unserer Reise!

Der Mt. Fuji ist der höchste Berg Japans und weltweit berühmt für seine einzigartige Form und Schönheit. Rund um den Fuji gibt es eine traumhafte Landschaft mit Wasserfällen, Wäldern und vielen Seen. Die Landschaft lädt ein zum Wandern, Rad fahren und Natur erkunden.  Von Tokio aus gibt es unzählige Möglichkeiten den Mount Fuji zu besuchen. Wir nutzen den Bus der uns für Hin- und Rückfahrt 3500 Yen (ca. 26€) pro Person kostet.

Shinjuku Busstation

Shinjuku Expwy. Bus Terminal 3F
5-24-55 Sendagaya, Shibuya-ku, Tokyo
google.de/maps

Die Touristen-Information ist im gleichen Gebäude in der 2. Etage. Es lohnt sich vorher hier mal nach den Ausflugsmöglichkeiten zum Mt. Fuji zu fragen.

Wartehalle des Busbahnhofes

Unser Bus startet pünktlich um 08.00 Uhr von der Shinjuku Busstation Richtung Kawaguchiko Station. Der dort gelegene Lake Kawaguchiko und das umliegende Areal mit vielen Seen ist ein idealer Startpunkt um den Mt. Fuji zu sehen. Die Fahrt dauert von Tokio ca. 1,5 Stunden und ist sehr angenehm. Die Bustickets haben wir bereits einen Tag vorher gekauft, denn die Busse sind meist bis auf den letzten Platz ausgebucht. Spontan funktioniert da nur schwierig und wir wollten den ersten Bus erwischen, um möglichst viel vom Tag zu haben.

Die Kawaguchiko Station ist die wahrscheinlich touristischste von allen und so sind wir nicht die Einzigen… aber da wir uns für einen Tagestrip entschieden haben, ist das in Ordnung, denn es ist alles gut ausgeschildert und einfach für die Touristen gemacht.

Mt. Fuji mit dem Bus oder Fahrrad?

Unser Bus hält direkt am Bahnhof. Hier ist das Zentrum für alle die das Areal erkunden möchten. Es gibt direkt gegenüber dem Parkplatz, die Straße rein eine kleine Fahrradvermietung (die wir leider zu spät gesehen haben). Vom Bahnhof aus starten mehre Buslinien, die zu einem Hop on Hop off Bus gehören, der den ganzen Tag fährt und an verschiedenen Orten hält. Für einen Tagesausflug sind die rote und grüne Linie zu empfehlen (Lake Saiko und Lake Kawaguchiko). Wer länger bleibt sollte das Combiticket mit der blauen Line (zusätzlich LakeShojiko und Lake Motosuko) wählen. Die Tickets sind immer 2 Tage gültig.

Tipp: Viele sind nur einen Tag dort und legen Ihre Tickets vor dem Ticket-Office auf der Ablage ab

Die Seenlandschaft um Lake Saiko und Lake Kawaguchiko

Wir sind leider zu spät dran um eines der „verschenkten Tickets“ von gestern zubekommen und kaufen uns also ein Busticket. Das kostet uns pro Person 1300 Yen (ca. 10€). Erste Station: Lake Saiko. Nicht an allen Punkten auf der Route lässt sich der Mt. Fuii erblicken, aber auf der erhaltenen Karte sind genau die Punkte ausgeschildert, von wo aus man einen guten Aussichtspunkt haben soll. Die Strecke ist sehr hübsch im Herbst und die vielen Seen mit den darum liegenden Bergen erinnert uns irgendwie an Europa und wir fühlen uns gleich wohl.

Am Lake Saiko steigen wir das erste Mal aus, von hier soll der Fuji zu sehen sein. Und dem ist auch so: Der Berg zeigt sich uns ganz besonders atemberaubend und wir sind von diesem wunderschönen Panorama ganz geflasht. Der See, der Berg, die Wolken, die bunt gefärbten Bäume, die frische Luft und wenig Touristen. Nur ein paar Angler die am See ihr Glück versuchen und eine Gruppe von Sportlern, die sich warm machen um in der Natur ihre Ausdauer zu trainieren.

Wir machen ein paar Fotos  mit unserer *Sony Alpha* und genießen den Ausblick in absoluter Stille…. (wir wissen Ruhe seit Indien besonders zu schätzen).  Danach erkunden wir noch etwas die Gegend, da gibt es das altes japanische Dorf (Saiko Iyashi-no-Sato Nenba) zu erkunden, was wir allerdings nicht machen, da es nicht wirklich spannend aussieht und Eintritt kostet. Wir gehen einfach spazieren und genießen die Landschaft.

Nach ca. 1,5 Stunden am Lake Saiko steigen wir wieder in den Bus und fahren zum Lake Kawaguchiko. Dort spazieren wir ebenfalls ein wenig am See entlang und genießen den schönen Herbsttag. Wir sind etwas traurig, dass wir erst am Ende unserer Zeit in Japan hier waren. Ansonsten wären wir sicher noch ein zweites Mal hergefahren oder hätten uns sogar in eines der vielen Hotels mit Blick auf See und Berg ein paar Tage eingebucht.

Wir empfehlen also allen, die die Natur wie wir lieben, hier in der Region ruhig ein paar Tage zu bleiben. Es gibt hier wunderschöne Wanderstrecken und Möglichkeiten Rad zu fahren oder einfach nur zu entspannen. Da wir im November da waren, war es auch nicht überlaufen mit Touristen und es wirkte alles eher etwas „ausgestorben“. Genau das hat uns gefallen, allerdings gehen wir davon aus, dass im Frühling/Sommer hier deutlich mehr los sein wird.

Um 18 Uhr fährt unser Bus zurück nach Tokio. Als wir gegen 21 Uhr dann wieder zurück im Appartement sind, fallen wir tot müde, aber glücklich über den schönen Tag, ins Bett.

Unser Top-Tipp für den Mt. Fuji:

Wenn du den Mount Fuji besuchst solltest du unbedingt deine Kamera dabei haben. Wenn du länger bleibst und gerne angelst, nimm auch deine Angel mit. Du wirst hier damit auf jeden Fall deinen Spaß haben 😉

Mt. Fuji besteigen

Für alle die den Fuji nicht nur anschauen, sondern auch besteigen möchten, gibt es natürlich auch die Möglichkeit den Berg zu erklimmen. Die optimale Vorbereitung findest du mit dem Buch *Zu Fuß auf den Mt. Fuji* außerdem findest du mehr Infos auf der offiziellen Seite zum Besteigen des Mt. Fujis hier!

Du interessierst dich für Japan? Hast du schon unsere Artikel Tokio Fischmarkt -Thunfisch Auktion, Sushi und Seegurken oder Zu Hause auf Zeit in Tokio gelesen?

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